Browser und das Web einfach erklärt

Wir lesen Nachrichten, sehen uns Filme im Internet an oder chatten mit Freunden. Doch wie funktioniert das Web eigentlich heute, mehr als 20 Jahre nach seiner Erfindung? Das Google Chrome Team und die kreativen Köpfe von Fi haben sich zusammen geschlossen und ein Onlinebuch zusammengestellt um genau dies zu erklären.

Das Buch ist schön illustriert und lässt sich einfach lesen. Für jeden Einsteiger ins Web 2.0 eine gute Quelle für einen Gesamtüberblick. Das zuerst nur in Englisch erschienene Buch wurde nun in 15 weitere Sprachen übersetzt. Glücklicherweise darunter auch Deutsch.

20 Dinge, die ich über Browser und das Web gelernt habe ein sehr zu empfehlendes Buch für Anfänger, sowie auch amüsant zu lesen für Web-Profis.

 

Googles neuer Qualitätsanspruch

Zugegeben, der Blogeintrag im Google Webmaster Central Blog von Amit Singhal, ist schon etwas in die Jahre gekommen. Gerade in der Zeit des Google Panda und Pinguin Updates spielen hochwertige Webseiten jedoch immer öfter eine Rolle für die Positionierung in den Suchmaschinen.

Kümmert euch nicht um die Alogrithmen!

Amit fordert dabei Webmaster auf, sich weniger um die Alogrithmen von Google zu kümmern, sondern sich auf die bestmögliche Benutzererfahrung (User Experience) zu konzentrieren. Vor allem die Inhalte und Texte spielen dabei eine grosse Rolle.

Amit selbst meint dazu:

Our advice for publishers continues to be to focus on delivering the best possible user experience on your websites and not to focus too much on what they think are Google’s current ranking algorithms or signals.

Was zählt denn nun als hochwertige Webseite?

Google versucht mit Ihren Updates immer wieder dem Benutzer der Webseite schneller und besseren Inhalt auf seine Fragen zu liefern. Dazu versuchen Sie Webseiten welchen keinen guten Inhalt liefern zu deplatzieren. Sie fragen sich selbst, was möchte der Benutzer wirklich wissen und wie findet er die Antwort am schnellsten.

Natürlich gibt Google nie seine wirklichen Algorithmen preis. Sie möchten damit verhindern, dass Webmaster nur noch versuchen möglichst gut in der Platzierung zu stehen, aber keinen brauchbaren Inhalt liefern. Sie haben jedoch selbst eine Liste erstellt, welche Fragen Sie sich gestellt haben um die Algorithmen zu bestimmen.

  • Würdest du den Informationen in deinem Artikel trauen?
  • Ist der Artikel von einem Experten oder begeistertem Anwender geschrieben oder ist er mehr allgemein verfasst?
  • Ist der gleiche oder ähnliche Inhalt öfters auf der Webseite vorhanden, wobei sich nur die Keywords unterscheiden?
  • Würdest du deine Kreditkarteninformationen mit gutem Gewissen auf der Seite angeben?
  • Hat der Artikel Schreibfehler, stilistische oder sachliche Fehler?
  • Sind die Artikel im Interesse des Lesers oder sind wahllos Inhalte erstellt worden um in den Suchmaschinen platziert zu sein?
  • Fundiert der Artikel auf echten Inhalten, Analysen und Forschungen?
  • Bietet die Webseite einen wesentlichen Mehrwert zu den anderen Webseiten welche in den Suchergebnissen auftauchen?
  • Wie viel Qualitätskontrolle wurde für den Artikel betrieben?
  • Beschreibt der Artikel beide Seiten der Münze? Sind nicht nur Positive sondern auch Negative Punkte aufgeführt?
  • Ist die Webseite einer anerkannte Autorität auf dem Gebiet?
  • Wurde der Artikel nicht in einer Massenproduktion hergestellt?
  • Wurde der Artikel gut bearbeitet, oder schnell schnell hingekleckert?
  • Wenn ihre Seite gesundheitsbezogen wäre, würden Sie den Inhalten trauen?
  • Ist die Seite genügend bekannt, um in Quellenangaben wiedererkannt zu werden?
  • Hat dieser Artikel eine umfassende Zusammenfassung?
  • Liefert dieser Artikel weitere Informationen als das offensichtliche?
  • Ist die Seite würdig, sie mit deinen Freunden zu teilen oder als Lesezeichen anzulegen?
  • Hat die Seite einen übermässigen Gebrauch an Werbeanzeigen die zu allem Überfluss noch den Lesefluss stören?
  • Könntest du dir vorstellen, dass dieser Artikel in einem Magazin, einer Enzyklopädie oder einem Buch gedruckt wird?
  • Ist der Artikel zu kurz, inhaltslos oder geht zu wenig auf das Thema ein?
  • Sind alle Seiten mit grosser Sorgfalt und liebe zum Detail erstellt worden?
  • Würden sich Besucher der Webseite über den Inhalt beschweren?

Natürlich ist es sehr viel schwerer, diese Fragen in einen Algorithmus zu verpacken. Sie geben jedoch einen guten Eindruck, welche Gedanken sich Google über die Qualität ihrer Platzierungen macht und welche Suchergebnisse zurückgestuft werden können.

Ich habe keinen qualitativen Inhalt.. was nun?

Amit schreibt in seinem Artkel, dass nicht qualitative Inhalte auf einzelnen Seiten sogar das Ranking guter Artikel beeinflussen kann. Dementsprechend wird geraten, uninteressanten Inhalt von der Webseite zu entfernen, auszutauschen mit qualitativem Inhalt oder auf eine andere Domain auszulagern. Dies könne „eventuell“ helfen, seine Seite besser zu positionieren. Also auch hier keine exakte Angabe was unternommen werden soll.

Google rät deshalb klar zu hochwertigem Content um die Positionierungen zu erreichen.

Die Stimmen der Webmaster

Während Google ein klares Statement gibt, was zukünftig als qualitativer Inhalt angesehen wird, plagen sich die Webmaster mit anderen Problemen. Oft wird angesprochen, wie sie verhindern sollen, dass ihr Inhalt nicht auf andere Seiten kopiert wird. Scrapers durchforsten das Web nach neuen Inhalten und würden diese auf ihre Seiten kopieren. Google sollte doch erstmal dieses Problem in den Griff bekommen, bevor sie solche Anstösse ausgeben.

Es werden auch Stimmen laut, dass sich Google selbst nicht an diese Fragen hält. Ein Beispiel eines Schreiners zeigt, dass dies durchaus zutreffend ist. Er baut seit 30 Jahren Schränke für seine Kunden. Vor drei Jahren hat er angefangen, über „Schränke reparieren“ zu schreiben. Er sei durchaus ein Experte zu diesem Thema. Leider sei die Anleitungsseite „eHow“ immer über ihm gelistet mit einem Eintrag wie:

  1. Hol dir Holz
  2. Nagel das Ding zusammen

Er hätte in der Zwischenzeit über 45% seines Traffic verloren.

Und aus Sicht eines SEOs?

Ich sehe den Grund hinter diesen Angaben. Selbstverständlich versucht Google seinen Nutzern möglichst Qualitativen Inhalt zu liefern. Sie empfehlen deshalb auch den Webmastern qualitativen Inhalt zu produzieren.

Einige der oben genannten Punkte stimmen auf jeden Fall. Wenn ich davon ausgehe, dass ich diesen Inhalt meinen Freunden weiterempfehlen würde, oder in meine Lesezeichen aufnehme, kann dieser Text sicher viral durchs Netz gehen. Daraus können sich auf jeden Fall links generieren lassen. Auch die Autorität der Webseite spielt eine Rolle. Bin ich erstmal als einflussreicher Blogger oder Webseitenbetreiber angesehen, kann ich die Niche mitbestimmen.

Ich sehe jedoch keinen Positionierungsvorteil darin, (ausser ich betreibe einen Shop) ob ich vertrauenswürdig genug aussehe das Kunden ihre Kreditkarteninformationen hinterlassen. Auch Rechtschreibefehler sind meines Erachtens kein Rankinfaktor für Google.

Gerne höre ich was Ihr dazu meint. Benutzt doch dazu die Kommentare direkt unter diesem Artikel.

Rich Snippets – erhöhe deine CTR

Rich Snippets – Für den Suchenden eine echte Unterstützung um schnell und mit nur einem Klick direkt auf das gewünschte Angebot zu kommen. In der Schweiz jedoch noch kaum Vertreten. Hier ein Artikel, welcher dir helfen soll, deine Suchergebnisse auffälliger zu gestalten und somit mehr Traffic auf deine Seite zu erhalten.

 Übersicht

Wenn dir jemand sagen würde, dass du deine CTR (Click-Through-Rate) in den Suchmaschinenergebnissen ohne grossen Aufwand steigern könntest, würdest du alle deine SEO Aufwände stoppen und deine Energie darauf konzentrieren. Google, Bing, Yahoo! und Yandex haben im Juni 2011 mit Schema.org genau dieses Werkzeug in die Hände der Webmaster gegeben. Es scheint jedoch so, als ob dies in der Schweiz noch nicht angekommen ist.

Rich Snippets sind immer häufiger in den Suchergebnissen von Google Deutschland oder den USA anzutreffen. Einige Keywords bieten eine höhere Dichte an Rich Snippets als andere. Sie helfen dem Besucher einer Webseite das gewünschte Angebot schneller zu finden und den Traffic zu erhöhen.

Die Vorteile von Rich Snippets liegen auf der Hand:
– Sie ziehen die Aufmerksamkeit eines Benutzers auf Ihren Eintrag in der Suchmaschine.
– Sie enthalten Relevante Ergebnisse zu dem Suchbegriff.
– Sie erhöhen die Klickrate und verringern die Bouncerate aufgrund fehlender Inhalte auf der Webseite.

Was ist mit Rich Snippets überhaupt möglich?

Ich persönlich denke, dies ist die Zukunft der Suchmaschinen. Alle Daten können künftig von Suchmaschinen erfasst und eingeteilt werden. Zuvor war es nur eine Tabelle mit unbekanntem Inhalt. Heute ist der Inhalt eingeteilt in Produkt, Preis und Artikelnummern. Die Suchmaschinen können diesen beliebig Ausgeben. Die Liste der Rich Snippets ist in Übergrösse. Sie bietet für jeden Inhalt auf einer Webseite einen entsprechenden Typ. Angefangen von einem Datentyp „unbekannten Ding“, welches lediglich eine Beschreibung, einen Namen und ein Bild benötigt, bis hin zum „Kleiderladen für Männer“ mit Feld für Standort, Angestellte, Bewertungen, Öffnungszeiten, Preisspanne und Photos.
Die Liste wird ständig mit neuen Inhaltsangaben erweitert. Denken wir an ein Mobile App, welches künftig gleich die besten Events verschiedener Anbieter anzeigt, ohne dass die Anbieter den Event auf einer speziellen Webseite eintragen müssen. Ich kann nicht in Worte fassen, welche Möglichkeiten offen sind.

Beispiele

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Für den Suchbegriff „beste Grafikkarten 2012“ konnte Gamestar.de die Rich Snippets einpflegen. Auf der „aktuelle Tests“ Seite wurden die Snippets im Quelltext eingefügt. Leider ist diese nicht sortiert. Die besten Grafikkarten aus dem Test werden deshalb nicht in den Rich Snippets angezeigt.

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Der Begriff „Artikel 2012“ zeigt gleich direkt die Bewertung des Artikels in den Suchergebnissen an. Sehr schön zu sehen, sind die Sterne welche den Augenmerk direkt auf diesen Eintrag fallen lassen. Der Besucher der Suchmaschinen kann ebenfalls entscheiden, ob es Wert ist diesen Artikel zu lesen.

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Ein schönes Beispiel aus der Schweiz ist die Raumstation. Ein Techno Club in St.Gallen. Die Rich Snippets wurden direkt auf die aktuellen Events im Club gelegt. Der Besucher kann direkt aus den Rich Snippets auf die einzelnen Events zugreifen.

Ich habe mich mit dem Webmaster von Raumstation unterhalten. Er bestätigte, dass die Implementierung der Rich Snippets sehr einfach sei. Er ist besonders davon begeistert, dass sich diverse Items auch verschachteln lassen. Er könne zum Beispiel in einem Event direkt den Artisten angeben, welcher an diesem Abend im Club auflegt.

Alles nur für Google?

Zur Zeit gibt nur Google die Rich Snippets auf den Ergebnisseiten aus. Die Snippets wurden jedoch in einer gemeinsamen Partnerschaft der Suchmaschinenriesen erstellt. Es ist also durchaus denkbar, dass künftig Bing und Yandex ebenfalls diese Rich Snippets anzeigen.

Und wie kommen die Rich Snippets auf meine Webseite?

Für WordPress gibt schon es ansatzweise Erweiterungen für die Implementierung von Schema.org. Da die Daten jedoch so spezifisch wie die eigentliche Webseite sind, wird es wohl sehr schwer das komplette Abbild von Schema.org in eine Extension zu pressen. Für die direkte Einbindung im Template unten ein kleines Beispiel.

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Ein normaler HTML Code für den Film Avatar. Ein <div></div> mit der Überschrift, dem Regisseur, des Genres sowie ein Link direkt zum Trailer. In Schema.org wird dies folgendermassen erweitert:

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Fragen und Antworten

Werden diese Rich Snippets immer angezeigt?

Nein. Google wird nach eigener Aussage diese Daten nur anzeigen, wenn sie erkennen können, dass es für den Benutzer der Suchmaschine nützlich sein könnte.

Google bietet bereits Rich Snippets? Kann ich beide parallel benutzen?

Anfangs hatte Google noch die Weisung gegeben, nur Schema.org oder ihre bestehenden Rich Snippets zu benutzen. Jetzt können jedoch beide auf der Webseite verwendet werden. Es ist allerdings besser gleich von Anfang an Schema.org zu verwenden.

Welche Negativauswirkungen können Rich Snippets haben?

Das ganze ist sicherlich ein zweischneidiges Schwert. In Zukunft könnten Suchmaschinen durch einen genaueren Beschrieb der Daten, Klicks auf die eigene Webseite verhindern. Ein gutes Beispiel ist die Wetteranzeige. Dies ist sicher eine Überlegung wert. Ich bin jedoch der Meinung, dass die Rich Snippets vor allem mehr Klicks auf die Webseite generieren als abwenden. Wenn wir die Daten besser strukturieren ist ein grosses Potential für neue Dienstleistungen, Browser und Werkzeuge.

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Kann ich testen ob die Rich Snippets funktionieren?

Google hat ein Tool zum testen der Rich Snippets herausgegeben.

Zusammenfassung

Schema.org bietet eine grosse Anzahl an Rich Snippets für Suchmaschinen. Sie erhöhen die Click Through Rate in den Suchmaschinenergebnissen. In meinen Augen eine der besten Möglichkeiten das Augenmerk auf seine Webseite zu lenken.

Das SEO 1×1: Die richtigen Keywords!

Wie finde ich die richtigen Keywords für meine Webseite? Ein solides Keywordsfinding ist wichtiger Bestandteil jeder SEO Massnahme. Alle zukünftigen SEO-Aktionen bauen auf diesen Keywords auf. In diesem Artikel gehe ich auf das Keywordfinding ein.

Die richtigen Keywords! – Einführung

Das Erste was dir jeder SEO empfehlen wird, wenn es um Suchmaschinenoptimierung geht, ist die richtigen Keywords zu wählen. Die richtigen Suchbegriffe für deine Webseite. Die kompletten On-Page Anstrengungen die du unternehmen wirst um deine Webseite gut im Netz zu platzieren, bauen auf diesen Keywords auf. Egal ob Texte, Titel für deine Seite oder konkrete SEO Strategien. Sie werden alle auf deine Keywords ausgerichtet sein.

Die meisten Unternehmen wissen ganz genau was ihre relevanten Keywords sind. Falsch! Wie die Kunden nach einem Schlüsselwort suchen, entspricht möglicherweise nicht dem, wie du nach deiner Dienstleistung oder deinem Produkt suchen würdest. Darum ist es immer von Vorteil, eine kleine Überprüfung der Zahlen zu machen. Eine gründliche Keyword-Recherche gleich zu Anfang und du sparst dir eine Menge Zeit beim Optimieren von Keywords, die deine Kunden gar nicht verwenden um dein Geschäft zu finden.

Den eigenen Namen positionieren

Das erste was du beachten solltest: Wie ist mein Produkt oder Firmenname positioniert? Im ersten Schritt solltest du nach deinem Brand suchen. All deine „Offline“-Werbemassnahmen werden sich auf den Markennamen stützen. Druckst du Flyer, inserierst du in der Zeitung oder eine Zeitschrift, machst du Werbung in Radio oder im Fernsehen? Bei deinen Kunden wird vor allem der Name deines Produkts oder der Firma hängen bleiben. Wenn deine PR funktioniert, zieht sich dieser Gedanke auch ins Netz. Viele werden direkt nach deinem Namen suchen.

Also sei dir sicher, dass dies bei der Keyword-Auswahl nicht vergessen geht.

Keyword-Recherche, Synonyme und Daten sammeln

Brainstorming und was dein Kumpel dazu sagt

Mach es dir bequem, hol dir ein Bier aus dem Kühlschrank (ich bin stark davon überzeugt, dass „Bier-Ideen“ die kreativsten sind) und schreib alle relevanten Begriffe auf die dir durch den Kopf schiessen. Ein klassisches Brainstorming wird dir ein solides Grundgerüst für deine neuen Keywords geben. Am besten teilst du dir diese Aufgabe auf die nächsten Tage ein. Versuche nicht alle Keywords an einem Abend aufzuschreiben. Lass dir Zeit. Versuche jeden Tag innerhalb einer Woche dir eine Stunde Zeit zu nehmen um dein Brainstorming kreativ zu halten.

Frage Kollegen, Freunde, Bekannte und sogar Kunden wie Sie nach deinem Produkt oder Betrieb suchen würden. Oft wird dir da schon bewusst, dass es viele Wörter gibt welche deine Dienstleistung beschreiben würden. Lies deine alten Pressemitteilungen, Flyer und Inserate durch. Eventuell findest du auch dort Schlüsselworte für deine Webseite.

Suche nach deiner Konkurrenz oder nimm ihre Suchbegriffe von deren Webseite in deine Suchbegriffliste auf.

Synonyme für deine Keywords

Um deine Sammlung an Keywords zu erweitern, kannst du nun nach Synonymen für deine Suchbegriffe suchen. Gute Quellen gibt es zu Hauf im Netz. Ich persönlich bevorzuge den Wortschatz der Uni Leipzig oder die Synonymfunktion von Wie sagt man noch?.

Jetzt solltest du eine ordentliche Liste an Keywords haben. 80 bis 150 Keywords kommen bei einer guten Keyword-Recherche schnell zusammen. Du hast mehr? Wunderbar! Du hast weniger? Dann solltest du dich nochmal ans Brainstorming klemmen.

So viele Wörter, was nun?

Nun werden wir die vorhandenen Keywords näher betrachten. Eventuell kommen in diesem nächsten Schritt sogar noch ein paar Keywords mehr dazu.

Ganz wichtig sind nun folgende Kennzahlen:

  • Anzahl Mitbewerber unter dem gleichen Keyword bei den Suchmaschinen (normalerweise Google weil Platzhirsch)
  • Anzahl der ungefähren Klicks auf diesen Begriff pro Monat
  • Den KEI (der Keyword Effectiveness Index) um zu sehen ob sich das Verhältnis von Konkurrenz und Anzahl Klicks wirklich lohnt. Ein Keyword ist umso populärer, je weniger Mitbewerber und je mehr Besucher pro Monat danach suchen.

Daten einholen

Anzahl Mitbewerber findest du ganz einfach, wenn du nach dem Begriff suchst. Die „Ungefähre“ Anzahl Ergebnisse bei Google ist die Anzahl deiner Konkurrenten für diesen Begriff.

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Die Anzahl der ungefähren Klicks findest du direkt bei Google. Der Google AdWords: Keyword Planner wird dir bei dabei helfen. Es kann auch gut sein, dass du bei dieser Recherche auf weitere Keywordvorschläge stösst, mit welchen du deine Liste erweitern kannst.

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Den Key kannst du schlussendlich über eine kleine Formel ausrechnen. Es ist die Anzahl Klicks * Anzahl Klicks geteilt durch die Anzahl Mitbewerber

KEI-Formel

Je höher der KEI desto besser. Jedoch solltest du immer auf die Anzahl der Konkurrenz achten. Sie kann unter Umständen ein Killerkriterium sein, wenn es darum geht deine Begriffe schnell zu positionieren.

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Auch wenn der KEI für die starken Begriffe „Auto“ oder „Hotel“ sehr hoch ist, kann dir die Anzahl an Mitbewerbern in die Suppe spucken. Ich empfehle dir, Begriffe mit einer Konkurrenzzahl höher als 500‘000 anfangs noch nicht auf die Seite zu stellen. Je mehr deine Popularität in Zukunft wächst, desto mehr kannst du dich an die hart umkämpften Begriffe wagen.

Head-Begriffe, Mid-therm und Longtail Keywords

Grundsätzlich werden in der SEO Szene zwischen drei Suchbegriffarten unterschieden. Die hart umkämpften Begriffe oder Head-Begriffe haben eine monatliche Suche von 1‘000 oder höher. Bei 100 bis 1‘000 sprechen wir von Mid-therm Begriffen und bei weniger als 100 monatlichen Suchen wird von einem Longtail Keyword gesprochen.

Longtail Suchbegriffe bestehen, wie der Name schon vermuten lässt aus mehreren Begriffen. Zum Beispiel spricht man von einem Longtail bei einem Begriff wie „günstiges Wellnesshotel Zürich“.

Lass dir davon aber keine Angst einjagen, nur weil die Mid-therm und Longtail Keywords keine hohe Suche aufweisen können Sie viel Qualitativer einen Besucher anlocken.

Gehen wir davon aus, dass du ein Hotel in Zürich betreibst. Ihr seid bekannt für euren Wellnessbereich. Nun wird der Begriff „Hotel“ doch sehr profitabel scheinen. Versetzt man sich jedoch in die Sicht des Kunden, wird er wohl kaum nach „Hotel“ suchen. Schliesslich weiss der Kunde in welcher Region er nach einem Hotel sucht. Punkt 1. Und er weiss ob er nun nach einem Seminarhotel für seine Geschäfte sucht, oder doch lieber in einem Wellnessbereich entspannen möchte. Punkt 2.

Die in New York stationierte SEO Firma Conductor hat dazu eine ausführliche Studie betrieben, welche eindeutig nachweist, dass Longtail Keywords (mit drei Wörter oder mehr) zu einer höheren kaufbereitschaft bei den Kunden führen.

Die grosse Keyword Liste verkleinern

Es sollten dir nun genügend Daten vorliegen um deine grosse Liste an Keywords zu kürzen. Streiche alle schlechten Keywords aus deiner Liste. Die Kriterien? Schlechter KEI, zu hohe Anzahl an Konkurrenten, Keywords bei denen du schon ein Ranking hast, keine Relevanz zu deinen Produkten oder Dienstleistungen. Versuche dich in die Lage deiner Kunden zu versetzen. Stell dir vor wie sie nach deinen Keywords suchen, deine Seite sehen und ob sie dann kaufen würden.

Das Ziel dabei ist die besten 10 Keywords für eine SEO Kampagne auszuwählen. Bestenfalls dein Firmenname und drei bis vier Keywords.

Zusammenfassung: Die richtigen Keywords

SEO scheint zu Anfang eine riesen Arbeit zu sein. Sie kann jedoch auf lange Sicht einen grossen Vorteil gegenüber deiner Konkurrenz bilden. Mit der oben beschriebenen Anleitung, solltest du nun das Grundwissen für gute Keywords besitzen. Lass mich wissen, wenn es Probleme oder Fragen gibt.

Das SEO 1×1: Aktiv werden

Der erste Schritt zum erfolgreichen Web-Marketing. Im ersten Artikel einer Reihe wird erklärt, wie man sich am besten auf neue Web-Marketing Aufgaben vorbereitet. Aktiv werden anstatt passiv zusehen wie die Konkurenz laufend an Boden gewinnt!

Aktiv werden!

Marketing im Web ist eine grosse Sache. Sogar Profis ecken immer wieder an. Viele kleine Unternehmen die gerade erst damit begonnen haben ihren Webauftritt auszubauen werfen früh das Handtuch. Es sind so viele neue Bereiche. Es gibt so viel zu lernen. Kaum hat man das Eine zu Ende gelesen, ist dies schon wieder veraltet. Suchmaschinen entwickeln sich ständig weiter und es erscheinen täglich neue Informationen aus den sozialen Medien.

Die wichtigste Regel im Marketing ist jedoch immer das selbe. Aktiv werden! Kein Expertentipp und kein Buch bringt dich voran, wenn du sie nicht ausprobierst. Das theoretische Wissen ist ein guter Anfang. Übertrieben führt es aber allzu oft zu einer Mentalen blockade und wir enden mit nichtstun.

Das Mantra vieler Coaches in allen Geschäftsbereichen ist ein und das selbe. Aktiv werden mit dem was du jetzt kannst (aber klein anfangen). Bau dein Selbstvertrauen und dein Wissen über die Zeit aus und arbeite schrittweise an immer grösseren Projekten. Du sollst dich jedoch nicht mit allzu ehrgeizigen Zielen verzetteln oder gleich alles auf einmal machen. Lange To-do-Listen sind der Feind!

SEO und Web-Marketing zur Gewohnheit werden lassen

Das grösste Problem von Kleinunternehmern ist, dass Web-Marketing in der Kathegorie „Wichtig aber nicht dringend“ fällt. Wie die meisten Aufgaben die zwar mit Arbeit aber nicht mit Geld verdienen verbunden sind. Das Tagesgeschäft (Fristen einhalten, Rechnungen bezahlen, Auftragsaquise) halten dich auf trab. Darunter leidet jedoch die langfristige Entwicklung des Unternehmens.

Wenn du nun ausserordentlich diszipliniert bist oder deinen Chef im Nacken spührst sollte das kein Problem sein. Wenn du aber wie ich ein Normalsterblicher bist (oder sogar der Chef selbst) dann ist einiges an Arbeit zu erledigen. Die Antwort ist, ein System oder eine Struktur mit kleinen, kurzfristigen Zielen zu entwickeln um Web-Marketing zu einer Angewohnheit oder zumindest einer regelmässigen Aktion werden zu lassen.

Das Wort „Angewohnheit“ ist hier ganz bewusst gewählt. Meistens geht dem Wort „Angewohnheit“ noch ein „schlecht“ voran. Angewohnheiten müssen jedoch nicht zwingend schlechter Natur sein.

Wir haben viele Gewohnheiten. Gute und schlechte mit denen wir unseren Alltag füllen. Wovon ich hier spreche, sind diese nicht dringenden aber sehr wichtigen SEO Aufgaben die du dir zur Gewohnheit werden lassen solltest.

Mit einen System kannst du dir die regelmässige Aktion und die Messung dieser Aktion (und die damit verbundenen Ergebnisse) gewährleisten. Unabhängig von deiner derzeitigen Gefühlslage, Energie oder Inspiration (Machen wir uns nichts vor: Diese Faktoren können deinen Arbeitsablauf stark beeinflussen). Es ist leicht, geplante Arbeiten auszuführen wenn du inspiriert und voller Energie bist. Aber was ist, wenn die anfängliche Begeisterung abgelaufen ist? Die Aufgaben müssen weiterhin erledigt werden.

Genau wie bei einer Diät, starten so viele Menschen (mich eingeschlossen) mit den besten Absichten und Zielen, und verfallen nach kurzer Zeit wieder in alte Abläufe. Der Nutzen von Web-Marketing folgt jedoch erst mit dem langfristigen.

Wie und wann du deine neue Gewohnheit in denen Alltag einbindest liegt bei dir. Ausserdem hängt dies auch davon ab, was du genau erreichen willst. Dennoch solltest du ein paar Punkte für deine neue Gewohnheit beachten:

  • Häufige Aktion: Mindestens einmal pro Woche, wenn nicht sogar öfter.
  • Regelmässige Aktion: Führe deine Arbeit zur gleichen Zeit des gleichen Tages aus. Nur so wird sich die Aufgabe zu einer Gewohnheit umwandeln.
  • Tagebuch: Mache kurze Notizen über deine regelmässigen Aktionen und was du erledigt hast. So kannst du später auf die Fortschritte zurückblicken.
  • Kurzfristige Ziele: Erstelle überschaubare Ziele. Damit lassen sich die Aufgaben klarer planen.
  • Zuckerbrot und Peitsche: Die meisten Menschen arbeiten am besten, wenn Belohnung sowie Strafe in Aussicht sind. Setze diese nicht selbst, sondern lasse jemand anderen die Belohnung und die Strafe auswählen.

Ziele setzen

Wir sind von klein auf darauf programmiert, grosse und ehrgeizige Ziele anzugehen. Im richtigen Zusammenhang sind diese auch gut. Vermeide jedoch das selbe im Web-Marketing zu erwarten. Grosse Ziele werden schnell von täglichen Handlungen ausgeschlossen. Spätestens sobald die ursprüngliche Begeisterung ausgestorben ist. Dies ist eine grossartige Möglichkeit im Web-Marketing zu scheitern.

Dies geschieht besonders schnell wenn es um SEO und Onlinemarketing geht. Die Auszahlung der investierten Zeit kann erst in ferner Zukunft auftreten. Es kann sehr entmutigend sein, wenn sich nicht sofort ein sichtbarer Erfolg für die geleistete Arbeit einstellt. Genau das ist der Grund warum du auf kurzfristige Ziele hinarbeiten solltest. So kannst du deine Erfolge in deinem Tagebuch nachlesen.

Nochmal: Diese Ziele sind abhängig von dir und was du machst. Sie sollten dich herausfordern. Bleib jedoch auf dem Boden. Es sollten keine Wunschträume sein. Du solltest diese Ziele selbst erreichen können. Du solltest keine Hilfe von aussen benötigen.

Versuche zum Beispiel nicht einen neuen Blog zu schreiben mit der Einstellung „Promi-Blogger innerhalb eines Jahres“ zu werden. Versuche etwas wie „250 Besucher im ersten Monat“ (oder was für deine Nische realistisch ist). Das Ziel für den nächsten Monat könnte dann schon etwas ehrgeiziger sein, abhängig davon wie gut es im Ersten lief. Oder Konzentriere dich auf etwas neues („von mindestens 25 anderen Bloggern erwähnt werden“).

Ganz wichtig: Vergiss dein grosses Ziel nicht. Aber konzentriere dich auf die kleinen Schritte. So wirst du schneller an dein Ziel kommen.

Zusammenfassung

Die wichtigste Sache ist bei weitem Aktiv zu werden. Mach dir keine Sorgen darüber was du noch nicht weisst, oder dir andere Leute sagen was du tun solltest – Mach genau das was du kannst und bau von dort auf. Erstelle ein System um aus diesen wichtigen aber nicht dringenden Aufgaben eine Angewohnheit zu machen.

Den zweiten Teil findest du hier Die richtigen Keywords!

Der PageRank Mythos

Seit gut zwei Jahren wurde in einem Forumeintrag von Google bezeugt, dass der PageRank alleine nichts über die Qualität der Webseite aussagt. Trotzdem sehen noch viele Webmaster den PageRank als Google Rankingfaktor.

Gestern schrieb Susan Moskwa, Webmaster Trends Analyst bei Google, im offiziellen Webmaster Central Blog einen Eintrag. Sie erläutert darin neue Kriterien wie der Erfolg einer Webseite gemessen werden kann.

Warum der heutige Mythos einst kein Mythos war

2008 hatte Udi Manber, im Offiziellen Google Blog folgendes gepostet:

Der beste Teil in unserem Ranking Alogrithmus ist der PageRank. Geschrieben von Larry Page und Sergey Brin,
die Erfinder von Google. PageRank ist heute immer noch in Gebrauch, ist
jedoch ein Teil eines sehr viel grösseren Systems.

Als Google 1998 gegründet wurde, war der PageRank Alogrithmus ausgezeichnet. Angesichts der Geschwindigkeit in der sich das Internet veränderte hat sich auch Google weiterentwickelt. In den letzten 10 Jahren hatte Google demnach viel Zeit um die Ranking-Systeme zu verbessern. PageRank ist nicht mehr das A und O des Rankings (wenn es das jemals war).

Die wahre „Währung“ wie der Erfolg heute gemessen werden kann ist die Conversionrate zu einem Suchbegriff. Larry Page sagte dazu:

Die perfekte Suchmaschine ist etwas, dass genau versteht was du meinst und dir exakt das zurück gibt was du möchtest

Warum wird dann immer noch der PageRank benutzt?

Ganz klar. PageRank ist leicht messbar. Dies sei der Grund warum sich dieser Mythos so lange hält vermutet Susan. Schlussendlich zähle jedoch, was uns wirklich interessiert: Wie mache ich mehr Geld mit meiner Webseite, locke mehr Leser an, erhalte mehr Anmeldungen für meinen Newsletter, etc.

Wer nun davon ausgeht, dass ein höherer PageRank zu mehr Sichtbarkeit in den Suchmaschinen führt, damit mehr Benutzer auf die Seite bringt und dementsprechend mehr „Was-auch-immer“ auf der Webseite passiert, der hat eines nicht beachtet. Der PageRank wird nur ein paar Mal pro Jahr angepasst. Trotzdem kommt es vor das Webseiten in kurzer Zeit auf der ersten Seite auftauchen und guten Profit abwerfen.

Man sieht also klar, dass sich der PR stark von dem aktuellen Ranking unterscheidet.

Wenn ich nun nicht mehr den PageRank messen soll.. was dann?

Das Ranking alleine ist nicht entscheidend. Viel mehr interessiert das was schlussendlich dabei rauskommt. In Google Analytics und Google Webmaster Tools (sowie in anderen Analyse Tools) lassen sich bessere Daten analysieren. Mit diesen Hilfsmitteln ist es möglich Konversionsraten, Absprungsraten und die Clickthrough Rate (CTR) zu messen.

Konversionsraten

Eine Konversion wird ausgelöst, wenn der Besucher der Webseite das definierte Ziel erreicht. Er hat eingekauft, sich im Newsletter eingetragen, das Kontaktformular ausgefüllt. Die Konversionsrate lässt demnach darauf schliessen, wie viele Benutzer die auf der Seite waren auch das Ziel der Webseite erreicht haben. Wenn die Quote schlecht ist, gilt es den Shop „einkaufsfreundlicher“ zu machen, die Anmeldung für den Newsletter sichtbarer zu machen, das Kontaktformular zu vereinfachen. Dazu mehr im Artikel über die Website Usability

Absprungsrate

Die Absprungsrate beschreibt die Anzahl Benutzer die kurz auf der Webseite sind, und sie direkt wieder verlassen. Dies lässt darauf schliessen, dass die Webseite nicht auf einen Blick verrät, was sie beinhaltet. Wenn die Qualität dieser Seiten erhöht wird, steigt die Chance das der Benutzer länger auf der Webseite verweilt und eine Konversion erzeugt.

Clickthrough Rate (CTR)

Sie beschreibt wie oft die Webseite in der Ergebnisliste angeklickt wurde. Liegt der CTR bei Null, kann dies darauf schliessen, dass der Beschrieb sowie der Titel nicht das aussagen was der Benutzer sucht. Auch hier können in einfachen Schritten Anpassungen gemacht werden. Google hat dafür eigens einen Blogeintrag geschrieben.

Entschuldigt, wenn ich dieses Thema zur Auswertung dieser drei Kriterien nur kurz anscheide. Auf dem Markt gibt es jedoch ein paar ganz gute Bücher, was noch ausgewertet werden kann. Oder stellt eure Fragen doch einfach in den Kommentaren weiter unten.

Gerne höre ich von euch welche Analyse Tools ihr einsetzt und welche Daten Ihr auswertet.

SEO und Website Usability

Suchmaschinenoptimierung ist eine schöne Sache. Doch was nützt der ganze Aufwand, wenn die Benutzer beim Versuch etwas zu kaufen oder Kontakt aufzunehmen verzweifeln? Dieser Artikel zeigt dir wie du deine Seitenstruktur mit ein paar einfachen Fragen verbessern kannst.

Immer wenn wir eine Seite betreten fragen wir uns:

  • Wo bin ich?
  • Wo soll ich anfangen?
  • Wo finde ich was?
  • Was kann ich hier machen?

Die oberste Usability (zu Deutsch: Benutzbarkeit) Regel heisst: Lass mich nicht nachdenken. Es ist das vorrangige Prinzip, wenn man entscheiden muss, ob etwas in einem Webdesign funktioniert oder nicht. Das bedeutet, dass eine Webseite klar sein sollte. Naheliegend. Selbsterklärend.

Über wie viel Klarheit reden wir hier?

Die Seite sollte klar genug sein, damit jeder Benutzer auf die Webseite gelangt und sofort weiss, welches Thema Ihre Webseite beinhaltet.

Ein Beispiel:

Wenn wir uns eine Seite ansehen, und uns Sachen durch den Kopf gehen wie: „Ah ja, da ist das ___. Und das ist ein ___. Und da ist ja schon das, was ich wollte.“ Haben wir das Ziel erreicht.

Wenn uns eine Webseite zum Nachdenken zwingt, bilden sich Fragezeichen über unseren Köpfen. Wenn wir eine Webseite erstellen, ist es unser Ziel diese Fragezeichen loszuwerden.

Sie können nicht alles offensichtlich machen

Ihr Ziel sollte es sein, dass jede Seite offensichtlich ist, damit der Otto Normaluser schon beim Anschauen weiss, worum es geht und wie man sie nutzt.

Manchmal müssen Sie sich mit selbsterklärend zufrieden geben, insbesondere dann, wenn Sie etwas Originelles oder völlig Neuartiges oder etwas sehr Kompliziertes schaffen. Auf einer selbsterklärenden Seite muss man ein kleines bisschen nachdenken, bis man sie versteht. Aber nur ein Bisschen.

Warum ist das so wichtig?

Man hört oft: „Im Internet ist die Konkurenz immer nur einen Klick entfernt. Wenn Sie die User frustrieren, gehen sie woanders hin“.

Manchmal trifft das zu, aber Sie wären überrascht, wie beharrlich sich einige Benutzer mit Sites abkämpfen, die sie frustrieren. Wenn Menschen mit einer Site Probleme haben, neigen sie dazu, sich selbst und nicht der Site die Schuld dafür zu geben.

Und da gibt es noch das Phänomen: »Ich habe schon zehn Minuten auf diesen Bus gewartet, dann kann ich auch noch ein bisschen länger rumstehen«. Und woher weiß ich außerdem, dass die Konkurrenz nicht genauso frustrierend ist?

Was bringt SEO Usability?

Die Seiten offensichtlich zu gestalten, ist wie die gute Beleuchtung in einem Geschäft: Alles erscheint einfach besser. Die Nutzung einer Site, die uns nicht zum Nachdenken über Unwichtiges zwingt, fühlt sich mühelos an, wogegen das Kopfzerbrechen über Dinge, die uns nichts bedeuten, Energie und Enthusiasmus raubt – und Zeit.

Als Ergebnis davon müssen Webseiten, die effektiv sein wollen, ihren Zauber auf einen Blick erkennen lassen. Ersparen Sie Ihren Kunden den Aufwand lange darüber nachzudenken wie man mit Ihnen in Kontakt tritt, was Ihre Webseite bietet oder wie man etwas Online bestellt.

SEO Texte

Für eine gute Positionierung sind SEO Texte unerlässlich. In einem kurzen Artikel erkläre ich euch, wie Ihr schnell und einfach Texte mit einer Keyworddensity schreiben könnt. Wichtig dabei ist, wie oft ein Keyword in dem Text vorkommt. Übertreibts nicht, nehmt aber auch nicht zu wenig eure Keywords in den Text auf.

Die Grundregeln eines erfolgreichen SEO-Textscripts

Keywords (Suchbegriffe): Das richtige Maß ist entscheidend

Bis vor einigen Jahren genügte es, um gute Suchmaschinenpositionen zu erreichen, relevante Keywörter wie Versicherung, Kredit oder Urlaub Mallorca einfach in jedem Satz dreimal unterzubringen, dann kam das gute Ranking fast von allein. Heutzutage reagieren viele Suchmaschinen auf eine zu hohe Keyworddichte „allergisch“. Teilweise werden Seiten aufgrund von Keyword-Spamming sogar ganz aus dem Google-Index verbannt. Deshalb ist es wichtig, relevante Suchbegriffe zu verarbeiten, dies jedoch moderat und in natürlicher Weise.

SEO-Texte und Suchmaschinen: Darauf kommt’s an

Als Grundsatz kann empfohlen werden: Die primären Suchbegriffe sollten rund 5% des Fliesstextes ausmachen. Achtet darauf, der Text kann alleine mit diesen 5% komisch klingen. Es ist also nur eine Faustregel. Verständlicherweise sollten die Suchbegriffe natürlich zu Beginn des Textes auftauchen. Was weit oben steht, muss wichtig sein. So denken wir Menschen, und darum auch die Suchmaschinen. Erwähnt den zentralen Begriff oder die zentralen Begriffe auch am Textende nochmals.

Obwohl sich Nicht-Text im Web zusehends durchsetzt (Bilder, Videos, Audiocontent), wird Text ein zentraler Web-Bestandteil bleiben. Die Suchmaschinen können mit Text am besten umgehen. Weniger diplomatisch formuliert: Suchmaschinen haben keinen Plan wenn es um Nicht-Text geht. All dieser Text sollte sich immer an den zentralen Suchbegriffen orientieren und sollte diese in vernünftigem Masse enthalten. Wiederholst du die Suchbegriffe zu oft, merken das die Suchmaschinen im schlimmsten Fall bekommst kann das zum Ausschluss aus der Suchmaschine führen. Von „Suchbegriff-Listen“ (also dem reinen Auflisten unzähliger Suchbegriffe) solltest du dich weit distanzieren. Die Gründe dafür sind oben beschrieben.

Google schreibt ausserdem:

Überlegen Sie sich, welche Suchbegriffe Nutzer eingeben könnten, um nach Ihren Seiten zu suchen, und verwenden Sie diese Begriffe auf Ihrer Website.

Textet nicht (nur) für die Suchmaschinen

Schreibt aussagekräftige und spezifische Texte. Es klingt verlockend, eine Geschichte über „Hänsel und Gretel“ zu schreiben und die Suchbegriffe dann wild zu verteilen. Suchmaschinen achten jedoch immer mehr auf keyword-relevante Texte. Schreiben Sie Texte über Ihre Dienstleistungen und Produkte.

Auch hier hat Google etwas dazu zu sagen:

Erstellen Sie eine nützliche, informative Website und verfassen Sie Seiten, die Ihren Content klar und eindeutig beschreiben.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum SEO Text findet ihr auch in den Webmaster Richtlinien von Google