Das SEO 1×1: Aktiv werden

Der erste Schritt zum erfolgreichen Web-Marketing. Im ersten Artikel einer Reihe wird erklärt, wie man sich am besten auf neue Web-Marketing Aufgaben vorbereitet. Aktiv werden anstatt passiv zusehen wie die Konkurenz laufend an Boden gewinnt!

Aktiv werden!

Marketing im Web ist eine grosse Sache. Sogar Profis ecken immer wieder an. Viele kleine Unternehmen die gerade erst damit begonnen haben ihren Webauftritt auszubauen werfen früh das Handtuch. Es sind so viele neue Bereiche. Es gibt so viel zu lernen. Kaum hat man das Eine zu Ende gelesen, ist dies schon wieder veraltet. Suchmaschinen entwickeln sich ständig weiter und es erscheinen täglich neue Informationen aus den sozialen Medien.

Die wichtigste Regel im Marketing ist jedoch immer das selbe. Aktiv werden! Kein Expertentipp und kein Buch bringt dich voran, wenn du sie nicht ausprobierst. Das theoretische Wissen ist ein guter Anfang. Übertrieben führt es aber allzu oft zu einer Mentalen blockade und wir enden mit nichtstun.

Das Mantra vieler Coaches in allen Geschäftsbereichen ist ein und das selbe. Aktiv werden mit dem was du jetzt kannst (aber klein anfangen). Bau dein Selbstvertrauen und dein Wissen über die Zeit aus und arbeite schrittweise an immer grösseren Projekten. Du sollst dich jedoch nicht mit allzu ehrgeizigen Zielen verzetteln oder gleich alles auf einmal machen. Lange To-do-Listen sind der Feind!

SEO und Web-Marketing zur Gewohnheit werden lassen

Das grösste Problem von Kleinunternehmern ist, dass Web-Marketing in der Kathegorie „Wichtig aber nicht dringend“ fällt. Wie die meisten Aufgaben die zwar mit Arbeit aber nicht mit Geld verdienen verbunden sind. Das Tagesgeschäft (Fristen einhalten, Rechnungen bezahlen, Auftragsaquise) halten dich auf trab. Darunter leidet jedoch die langfristige Entwicklung des Unternehmens.

Wenn du nun ausserordentlich diszipliniert bist oder deinen Chef im Nacken spührst sollte das kein Problem sein. Wenn du aber wie ich ein Normalsterblicher bist (oder sogar der Chef selbst) dann ist einiges an Arbeit zu erledigen. Die Antwort ist, ein System oder eine Struktur mit kleinen, kurzfristigen Zielen zu entwickeln um Web-Marketing zu einer Angewohnheit oder zumindest einer regelmässigen Aktion werden zu lassen.

Das Wort „Angewohnheit“ ist hier ganz bewusst gewählt. Meistens geht dem Wort „Angewohnheit“ noch ein „schlecht“ voran. Angewohnheiten müssen jedoch nicht zwingend schlechter Natur sein.

Wir haben viele Gewohnheiten. Gute und schlechte mit denen wir unseren Alltag füllen. Wovon ich hier spreche, sind diese nicht dringenden aber sehr wichtigen SEO Aufgaben die du dir zur Gewohnheit werden lassen solltest.

Mit einen System kannst du dir die regelmässige Aktion und die Messung dieser Aktion (und die damit verbundenen Ergebnisse) gewährleisten. Unabhängig von deiner derzeitigen Gefühlslage, Energie oder Inspiration (Machen wir uns nichts vor: Diese Faktoren können deinen Arbeitsablauf stark beeinflussen). Es ist leicht, geplante Arbeiten auszuführen wenn du inspiriert und voller Energie bist. Aber was ist, wenn die anfängliche Begeisterung abgelaufen ist? Die Aufgaben müssen weiterhin erledigt werden.

Genau wie bei einer Diät, starten so viele Menschen (mich eingeschlossen) mit den besten Absichten und Zielen, und verfallen nach kurzer Zeit wieder in alte Abläufe. Der Nutzen von Web-Marketing folgt jedoch erst mit dem langfristigen.

Wie und wann du deine neue Gewohnheit in denen Alltag einbindest liegt bei dir. Ausserdem hängt dies auch davon ab, was du genau erreichen willst. Dennoch solltest du ein paar Punkte für deine neue Gewohnheit beachten:

  • Häufige Aktion: Mindestens einmal pro Woche, wenn nicht sogar öfter.
  • Regelmässige Aktion: Führe deine Arbeit zur gleichen Zeit des gleichen Tages aus. Nur so wird sich die Aufgabe zu einer Gewohnheit umwandeln.
  • Tagebuch: Mache kurze Notizen über deine regelmässigen Aktionen und was du erledigt hast. So kannst du später auf die Fortschritte zurückblicken.
  • Kurzfristige Ziele: Erstelle überschaubare Ziele. Damit lassen sich die Aufgaben klarer planen.
  • Zuckerbrot und Peitsche: Die meisten Menschen arbeiten am besten, wenn Belohnung sowie Strafe in Aussicht sind. Setze diese nicht selbst, sondern lasse jemand anderen die Belohnung und die Strafe auswählen.

Ziele setzen

Wir sind von klein auf darauf programmiert, grosse und ehrgeizige Ziele anzugehen. Im richtigen Zusammenhang sind diese auch gut. Vermeide jedoch das selbe im Web-Marketing zu erwarten. Grosse Ziele werden schnell von täglichen Handlungen ausgeschlossen. Spätestens sobald die ursprüngliche Begeisterung ausgestorben ist. Dies ist eine grossartige Möglichkeit im Web-Marketing zu scheitern.

Dies geschieht besonders schnell wenn es um SEO und Onlinemarketing geht. Die Auszahlung der investierten Zeit kann erst in ferner Zukunft auftreten. Es kann sehr entmutigend sein, wenn sich nicht sofort ein sichtbarer Erfolg für die geleistete Arbeit einstellt. Genau das ist der Grund warum du auf kurzfristige Ziele hinarbeiten solltest. So kannst du deine Erfolge in deinem Tagebuch nachlesen.

Nochmal: Diese Ziele sind abhängig von dir und was du machst. Sie sollten dich herausfordern. Bleib jedoch auf dem Boden. Es sollten keine Wunschträume sein. Du solltest diese Ziele selbst erreichen können. Du solltest keine Hilfe von aussen benötigen.

Versuche zum Beispiel nicht einen neuen Blog zu schreiben mit der Einstellung „Promi-Blogger innerhalb eines Jahres“ zu werden. Versuche etwas wie „250 Besucher im ersten Monat“ (oder was für deine Nische realistisch ist). Das Ziel für den nächsten Monat könnte dann schon etwas ehrgeiziger sein, abhängig davon wie gut es im Ersten lief. Oder Konzentriere dich auf etwas neues („von mindestens 25 anderen Bloggern erwähnt werden“).

Ganz wichtig: Vergiss dein grosses Ziel nicht. Aber konzentriere dich auf die kleinen Schritte. So wirst du schneller an dein Ziel kommen.

Zusammenfassung

Die wichtigste Sache ist bei weitem Aktiv zu werden. Mach dir keine Sorgen darüber was du noch nicht weisst, oder dir andere Leute sagen was du tun solltest – Mach genau das was du kannst und bau von dort auf. Erstelle ein System um aus diesen wichtigen aber nicht dringenden Aufgaben eine Angewohnheit zu machen.

Den zweiten Teil findest du hier Die richtigen Keywords!

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.