SEO und Website Usability

Suchmaschinenoptimierung ist eine schöne Sache. Doch was nützt der ganze Aufwand, wenn die Benutzer beim Versuch etwas zu kaufen oder Kontakt aufzunehmen verzweifeln? Dieser Artikel zeigt dir wie du deine Seitenstruktur mit ein paar einfachen Fragen verbessern kannst.

Immer wenn wir eine Seite betreten fragen wir uns:

  • Wo bin ich?
  • Wo soll ich anfangen?
  • Wo finde ich was?
  • Was kann ich hier machen?

Die oberste Usability (zu Deutsch: Benutzbarkeit) Regel heisst: Lass mich nicht nachdenken. Es ist das vorrangige Prinzip, wenn man entscheiden muss, ob etwas in einem Webdesign funktioniert oder nicht. Das bedeutet, dass eine Webseite klar sein sollte. Naheliegend. Selbsterklärend.

Über wie viel Klarheit reden wir hier?

Die Seite sollte klar genug sein, damit jeder Benutzer auf die Webseite gelangt und sofort weiss, welches Thema Ihre Webseite beinhaltet.

Ein Beispiel:

Wenn wir uns eine Seite ansehen, und uns Sachen durch den Kopf gehen wie: „Ah ja, da ist das ___. Und das ist ein ___. Und da ist ja schon das, was ich wollte.“ Haben wir das Ziel erreicht.

Wenn uns eine Webseite zum Nachdenken zwingt, bilden sich Fragezeichen über unseren Köpfen. Wenn wir eine Webseite erstellen, ist es unser Ziel diese Fragezeichen loszuwerden.

Sie können nicht alles offensichtlich machen

Ihr Ziel sollte es sein, dass jede Seite offensichtlich ist, damit der Otto Normaluser schon beim Anschauen weiss, worum es geht und wie man sie nutzt.

Manchmal müssen Sie sich mit selbsterklärend zufrieden geben, insbesondere dann, wenn Sie etwas Originelles oder völlig Neuartiges oder etwas sehr Kompliziertes schaffen. Auf einer selbsterklärenden Seite muss man ein kleines bisschen nachdenken, bis man sie versteht. Aber nur ein Bisschen.

Warum ist das so wichtig?

Man hört oft: „Im Internet ist die Konkurenz immer nur einen Klick entfernt. Wenn Sie die User frustrieren, gehen sie woanders hin“.

Manchmal trifft das zu, aber Sie wären überrascht, wie beharrlich sich einige Benutzer mit Sites abkämpfen, die sie frustrieren. Wenn Menschen mit einer Site Probleme haben, neigen sie dazu, sich selbst und nicht der Site die Schuld dafür zu geben.

Und da gibt es noch das Phänomen: »Ich habe schon zehn Minuten auf diesen Bus gewartet, dann kann ich auch noch ein bisschen länger rumstehen«. Und woher weiß ich außerdem, dass die Konkurrenz nicht genauso frustrierend ist?

Was bringt SEO Usability?

Die Seiten offensichtlich zu gestalten, ist wie die gute Beleuchtung in einem Geschäft: Alles erscheint einfach besser. Die Nutzung einer Site, die uns nicht zum Nachdenken über Unwichtiges zwingt, fühlt sich mühelos an, wogegen das Kopfzerbrechen über Dinge, die uns nichts bedeuten, Energie und Enthusiasmus raubt – und Zeit.

Als Ergebnis davon müssen Webseiten, die effektiv sein wollen, ihren Zauber auf einen Blick erkennen lassen. Ersparen Sie Ihren Kunden den Aufwand lange darüber nachzudenken wie man mit Ihnen in Kontakt tritt, was Ihre Webseite bietet oder wie man etwas Online bestellt.

SEO Texte

Für eine gute Positionierung sind SEO Texte unerlässlich. In einem kurzen Artikel erkläre ich euch, wie Ihr schnell und einfach Texte mit einer Keyworddensity schreiben könnt. Wichtig dabei ist, wie oft ein Keyword in dem Text vorkommt. Übertreibts nicht, nehmt aber auch nicht zu wenig eure Keywords in den Text auf.

Die Grundregeln eines erfolgreichen SEO-Textscripts

Keywords (Suchbegriffe): Das richtige Maß ist entscheidend

Bis vor einigen Jahren genügte es, um gute Suchmaschinenpositionen zu erreichen, relevante Keywörter wie Versicherung, Kredit oder Urlaub Mallorca einfach in jedem Satz dreimal unterzubringen, dann kam das gute Ranking fast von allein. Heutzutage reagieren viele Suchmaschinen auf eine zu hohe Keyworddichte „allergisch“. Teilweise werden Seiten aufgrund von Keyword-Spamming sogar ganz aus dem Google-Index verbannt. Deshalb ist es wichtig, relevante Suchbegriffe zu verarbeiten, dies jedoch moderat und in natürlicher Weise.

SEO-Texte und Suchmaschinen: Darauf kommt’s an

Als Grundsatz kann empfohlen werden: Die primären Suchbegriffe sollten rund 5% des Fliesstextes ausmachen. Achtet darauf, der Text kann alleine mit diesen 5% komisch klingen. Es ist also nur eine Faustregel. Verständlicherweise sollten die Suchbegriffe natürlich zu Beginn des Textes auftauchen. Was weit oben steht, muss wichtig sein. So denken wir Menschen, und darum auch die Suchmaschinen. Erwähnt den zentralen Begriff oder die zentralen Begriffe auch am Textende nochmals.

Obwohl sich Nicht-Text im Web zusehends durchsetzt (Bilder, Videos, Audiocontent), wird Text ein zentraler Web-Bestandteil bleiben. Die Suchmaschinen können mit Text am besten umgehen. Weniger diplomatisch formuliert: Suchmaschinen haben keinen Plan wenn es um Nicht-Text geht. All dieser Text sollte sich immer an den zentralen Suchbegriffen orientieren und sollte diese in vernünftigem Masse enthalten. Wiederholst du die Suchbegriffe zu oft, merken das die Suchmaschinen im schlimmsten Fall bekommst kann das zum Ausschluss aus der Suchmaschine führen. Von „Suchbegriff-Listen“ (also dem reinen Auflisten unzähliger Suchbegriffe) solltest du dich weit distanzieren. Die Gründe dafür sind oben beschrieben.

Google schreibt ausserdem:

Überlegen Sie sich, welche Suchbegriffe Nutzer eingeben könnten, um nach Ihren Seiten zu suchen, und verwenden Sie diese Begriffe auf Ihrer Website.

Textet nicht (nur) für die Suchmaschinen

Schreibt aussagekräftige und spezifische Texte. Es klingt verlockend, eine Geschichte über „Hänsel und Gretel“ zu schreiben und die Suchbegriffe dann wild zu verteilen. Suchmaschinen achten jedoch immer mehr auf keyword-relevante Texte. Schreiben Sie Texte über Ihre Dienstleistungen und Produkte.

Auch hier hat Google etwas dazu zu sagen:

Erstellen Sie eine nützliche, informative Website und verfassen Sie Seiten, die Ihren Content klar und eindeutig beschreiben.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum SEO Text findet ihr auch in den Webmaster Richtlinien von Google